Alles zur Samsung Q70R Serie

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Mit der QLED-Technik folgt Samsung einem Trend unter Smart-TV-Herstellern, die ihren Kunden nicht nur in puncto Pixel ein Maximum gewähren wollen. Denn Samsungs patentierte Hintergrundbeleuchtung per "Quanten-Punkt-Technik" sichert eine präzise Farbgestaltung, eine höhere Detailstufe dank Kontrastoptimierung und eine gesteigerte Bildschirmhelligkeit. So die Theorie. Ob dem TV-Schwergewicht der Sprung von der Theorie in die Praxis gelingt, soll ein Blick auf die Q70R Serie verraten.

QLED? Was steckt dahinter, wo liegen die Stärken?


Die Bezeichnung OLED mag nicht nur TV-Fans ein Begriff sein: OLED steht für "Organic Light Emitting Diode" und ist eine Technik, die auch bei der Herstellung von Handydisplays zum Einsatz kommt. Samsungs Flaggschiffe aus der Galaxy S Serie sind gar mit AMOLED-Bildschirmen ausgestattet, wobei der Zusatz AM für "Active Matrix" steht. OLED und QLED mag nur ein Buchstabe trennen, doch dieser steht wortwörtlich für einen Quantensprung: Per "Quantum Light Emitting Diode" erfolgt die Aus- beziehungsweise Bestrahlung der Bildschirmfläche pixelgenau. Dies bedeutet, dass jeder einzelne Bildpunkt ein individuelles Farbmuster offenbart und dass höhere Schwarz- sowie Kontrastwerte sichergestellt sind. QLED wirkt sich insbesondere in hellen Szenen positiv auf die Bildfläche aus. Überdies wird aufgrund der kräftigen Hintergrundbeleuchtung der Blickwinkel gestärkt. Ganz gleich, ob Sie mittig, versetzt oder seitlich vor dem Fernseher stehen, sitzen oder liegen: Schatteneffekte und Spiegelungen sowie Lichthöfe werden auf ein Minimum reduziert.

Modellcheck der Q70R Serie


Je nach Bildschirmgröße hat Samsung jedem Modell der Q70R Serie ein Präfix verpasst. Dieser besteht aus dem Kürzel GQ als Hinweis auf die Zugehörigkeit zur Generation der Quantum-Technologie, und der Zoll-Einheit der nativen Bildschirmfläche. Die auf dem deutschen Markt im Verkauf stehenden Versionen lauten:


Der offensichtliche und ausschlaggebende Unterschied unter den Modellen aus der Q70R Serie besteht demnach in der Bildschirmgröße. Ein Blick auf den GQ49Q70R offenbart jedoch zwei serieninternen Unterschiede: Samsung verzicht beim "Kleinsten" auf das 120-Hertz-Panel und spendiert ihm eine Alternative mit 60 Hertz.
Soll heißen: Hektische Szenen mit schnellen Bildwechsel können nicht so flott verarbeitet werden, da die Bildwiederholungsrate mit 60 Bildern pro Sekunde nur halb so kräftig wie bei den "Großen" ausfällt. Aufgrund des kleineren Bildschirms machen sich Verzögerungen jedoch nicht so stark wie zum Beispiel beim GQ75Q70R bemerkbar. Über den Hertz-Verlust mag der Anhänger kleinerer Bildschirmformate hinwegsehen können, doch da dem GQ49Q70R auch die Free-Sync-Kompatibilität fehlt, sollten Konsolenfreunde vom 49-Zöller Abstand halten. Denn mit dem GQ55Q70R beispielsweise kommt für einen vertretbaren Aufpreis ein 15,25 Zentimeter größerer und garantiert schlieren- sowie ruckelfreier Smart-Gaming-TV ins Eigenheim - inklusive 120-Hertz-Panel und FreeSync.
Beim GQ65Q70R sowie beim GQ75Q70R von Samsung sind diese Features natürlich genauso gegeben.

Das "Drumherum" im Praxischeck


Mit der 4K-Auflösung hat Samsung eine Entwicklung aufgenommen, die ihr volles Potenzial erst in Zukunft entfalten kann, doch da bereits die ersten 4K-Inhalte von Streaming-Diensten produziert werden, dürfte die Vierfach-Full-HD-Auflösung auch bald im Free TV Einzug halten. Alsdann stehen mit der Q70R Serie knackscharfe Fernseherabende auf dem Programm. Der Vorteil der QLED-Technik spiegelt sich bei allen Modellen wider: Die Bilder wirken "satter". Doch was bringen die Newcomer neben QLED und 4K mit sich? Die wichtigsten Neuerungen haben wir für Sie im Schnelldurchlauf zusammengefasst.

Quantum-Prozessor 4K
Passend zur neuen LED-Beleuchtung werkelt in den Modellen ein Quantum-Prozessor. Über Prozessorkerne und Taktrate der 4K-Version klärt Samsung nicht auf, versichert jedoch, dass durch die Video-Engine ein nahtloses Upscaling auf die 4K-Qualität garantiert ist. Des Weiteren hat der Hersteller mittels AI, also Artifical Intelligence (Künstliche Intelligenz), eine neue Bildberechnung konzipiert, die Pixelfehlern vorbeugt.

HDR10, HDR10+, HLG
Mit "High Dynamic Range" auf 10-Bit-Niveau werden die Farbtiefen kräftig angehoben, denn bei 1.024 Helligkeitsabstufungen pro Farbkanal (HDR10) sowie einer dynamischen Kontrast- und Helligkeitsberechnung (HDR10+) wird der Farbraum-Dynamikumfang sichtlich aufgebohrt. HLG steht für "Hybrid Log Gramma" und ermöglicht den Genuss von HDR-Inhalten über Satellit.


Real Game Enhancer
Alle Modelle der Q70R Serie registrieren den Anschluss von Konsolen beziehungsweise PC-Systemen über den HDMI-Port und optimieren die Bildverarbeitung. So wird beispielsweise der Input Lag reduziert und die Kontrastzeichnung aufseiten der Spielekonsole ausgereizt.


Think smart: Connective Functions


Last but not least sei die Smart-TV-Tauglichkeit untersucht. Auf allen Geräten läuft Samsungs Tizen - wer auf Downloads aus Googles Play Store setzt, guckt in die Röhre. In Samsungs hauseigenem App-Portal Smart Hub sind jedoch alle gängigen Smart-TV-Apps zu finden, zu denen neben Amazon Video und Netflix auch solche wie Zattoo, Sky Go und Plex gehören. Allerdings: Der Smart Hub erreicht keineswegs die Fülle des Play Stores.
Die Navigation gelingt wahlweise über die mitgelieferte Universal-Fernbedienung, das Remote-Verfahren - also übers Smartphone oder über den Tablet-PC - oder die Sprachassistentin Bixby. Sollten Sie einen smarten Lautsprecher samt Google Assistant oder Alexa Ihr Eigen nennen dürfen, verknüpft sich der TV auf Wunsch auch mit diesem zusätzlichen Audioequipment. Mit 2 USB-Ports stehen den Modellen übrigens eher wenig "klassische" Anschlussoptionen zur Verfügung, doch die vier HDMI-Ports, der LAN-Anschluss und das WLAN-Modul gleichen diesen Umstand aus.

PS: Zu Samsungs neuem 2019er Line-up gehören auch die Q60R Serie und die Q80R Serie. In beiden Reihen gibt es die freie Auswahl zwischen verschiedenen Diagonalen, doch die preiswertere Q60R Serie verzichtet auf "Full Array Local Diming", denn Samsung setzt hier auf eine Edge-LED-Hintergrundbeleuchtung.
Greifen Sie zu einem TV aus der Q80R Serie, ist Ihnen neben "Full Array Local Diming" auch "Ultra Viewing Angle" sicher. Bei dieser Technik handelt es sich, vereinfacht gesagt, um eine noch stabilere Farbzeichnung, die auf einer Zweischichten-Reflexion basiert: Zunächst werden die Dioden von der Hinterseite angestrahlt; im Anschluss erfolgt die Farbsättigung zu den Seiten.
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